Saarlandmodell: Impfen – Testen – Öffnen

Die Vorsitzende der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) im Saarland, Sarah Gillen MdL, begrüßt den Systemwechsel des Ministerpräsidenten Tobias Hans hin zu einer vorsichtigen Öffnung unter strikten Test- und Hygienevorgaben!

Die Pandemie wird auch in den nächsten Wochen nicht aufhören. Die Menschen und die Unternehmen brauchen aber die Möglichkeit, sich wieder unter strengen Vorgaben über negative Tests und klare Hygieneregeln ihrem Alltag und ihrer Geschäftstätigkeit anzunähern. „Nach über einem Jahr Corona-Krise muss die Regierung nun auch andere Antworten parat haben als stringenten Lockdown!“ so die Landesvorsitzende der MIT im Saarland, Sarah Gillen MdL. Der Ministerpräsident des Saarlandes hat mit dem Konzept zur Öffnung mit negativer Testung einen Weg aufgezeigt, wie einerseits Leben und andererseits der Gesundheitsschutz aller miteinander vereinbar sein können, sofern alle Menschen mitarbeiten und sich weiterhin an die AHAL-Regeln halten. Da im Saarland die Testkapazitäten für die Bevölkerung größer sind als in anderen Teilen Deutschlands, hat jeder Bürger einfach und schnell die Möglichkeit, vor dem Besuch in Außengastronomie, Theater oder Fitnessstudio das Testangebot wahrzunehmen und mit negativem Ergebnis etwas für Körper und Geist zu tun. Gleichzeitig bieten im Saarland mehr Unternehmen ihren Mitarbeitern eine Testung im Betrieb an, deren negatives Ergebnis ebenso für Freizeitaktivitäten nach Feierabend genutzt werden kann. „Dieser Schritt ist verantwortlich und verantwortbar und gibt vor allem die Hoffnung, dass nun auch wieder die psychische Gesundheit in den Blick genommen wird. Da alle Öffnungsschritte an feste Vorgaben gekoppelt sind, kann von einem Öffnungswahn keine Rede sein. Vielmehr ist es ein sehr durchdachtes und überlegtes Vorgehen“, so Gillen, die auch dem Wirtschaftsausschuss im Saarländischen Landtag als Vorsitzende vorsteht. Solange mit Tests nur negative Folgen, nämlich eine Quarantäne bei positivem Befund, verbunden sind ist die Motivation, trotzdem das Risiko einzugehen, rein altruistisch und dient dem Schutz der Mitmenschen. Wenn zukünftig jedoch ein negatives Corona-Testergebnis wieder Möglichkeiten bietet zu sozialen Kontakten und Freizeitaktivitäten, wird die Bereitschaft zur Annahme der Testangebote gesteigert. So können Infektionen häufiger und früher erkannt und Infektionsketten verhindert werden. Dies wird insgesamt Corona in seiner Verbreitung eindämmen. „Ich begrüße es außerdem sehr, dass zur Notbremse zusätzliche Faktoren zur Inzidenz herangezogen werden“, so Gillen. „Mit zunehmender Durchimpfung wird die Zahl schwerer Verläufe mit Behandlung in Krankenhäusern abnehmen, die Überlastung der Systeme wird somit zurückgehen. Während aktuell hohe Inzidenzen immer eine Zunahme der Belegung auf den Covid-Stationen der Krankenhäuser bedeuten, werden bei zunehmender Impfquote hohe Inzidenzen zwar viele positive Testergebnisse aber nicht zwingend viele tatsächlich symptomatisch Erkrankte bedeuten. Deshalb bin ich froh, dass nun auch die Belegung in den Krankenhäusern bei der Bewertung der Lage herangezogen wird.“ so Gillen abschließend. Nun haben es alle Saarländerinnen und Saarländer in der Hand, mit regelmäßigen Corona-Tests ihre Mitmenschen zu schützen und ihren Alltag wieder abwechslungsreicher zu gestalten.