Wasserstoffbusse fürs Saarland

Sarah Gillen, Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr lobt Einsatz von Wasserstoffbussen im Saarland.

„Die Saarbahn macht vor, wovon andere lernen können und zeigt, dass wir im Saarland zukunftsgewandt sind“, so Gillen. „Der Einsatz von Brennstoffzellenfahrzeugen mit alternativem Antrieb ist ein Schritt in die richtige Richtung. Gerade der Stadtverkehr kann von alternativen Antrieben profitieren, da sie vor Ort weniger emittieren und deutlich leiser sind. Wasserstoff-betriebene Busse vereinen die Vorteile schneller Tankvorgänge mit der geräuscharmen Fahrweise der Elektroantriebe.

Die Wasserstofftankstelle für die Busse könnte zudem auch für die Bevölkerung freigegeben werden. Dadurch würden gerade im Stadtgebiet Saarbrücken alternativ betriebene Fahrzeuge attraktiver werden. Für das Unternehmen bietet sich außerdem eine weitere Einnahmequelle, sagt Sarah Gillen.

Auch an anderen Orten im Saarland besteht Interesse an Wasserstofftankstellen. Eine positive Testphase in Saarbrücken wird die Investoren ermutigen, auch in anderen saarländischen Städten in den Antriebsmix der Zukunft zu investieren. 

 

Digitale Parkleitsysteme an Autobahnen

Der geplante Einsatz von Kolonnenparken auf der Rastanlage Homburg an der A6 ist ein erster Schritt, durch Technik vorhandenen Platz besser zu nutzen und so den Raumbedarf des stehenden Verkehrs einzudämmen. Darüber hinaus sollte sich das Saarland beim Bund bewerben, als Testregion alle Rastanlagen entlang der Autobahnen mit Detektionsverfahren auszustatten, um so den LKW-Fahrern über Navigationssysteme, Internetseiten und Anzeigetafeln entlang der Autobahn freie Stellplätze anzeigen zu können.

„Gerade an Tagen, in denen in Frankreich aufgrund von Feiertagen keine LKW fahren dürfen, sind die Rastplätze vor der Grenze regelmäßig überfüllt. Die Fahrer, die durch ihre Lenkzeiten zu Pausen gezwungen werden, suchen oft einen Parkplatz an Landstraßen, in Gewerbegebieten oder an anderen ungeeigneten Plätzen ohne sanitäre Anlagen. Könnten Sie sich bereits im Vorfeld über die Verfügbarkeit von Stellplätzen informieren, wäre dies zu vermeiden. Die Ruhepause an einer Landstraße ist sicher für keinen Fernfahrer die bevorzugte Wahl, niemand verzichtet gerne auf sanitäre Anlagen“, erläutert die CDU-Parlamentarierin.

Deshalb sollte die Technik gerade in der Grenzregion zu Frankreich, wo Anzeigetafeln schon seit langem über die Belegung der Rastplätze informieren, flächendeckend zum Einsatz kommen. Dadurch wäre der Nutzen der Maßnahmen besser messbar, als wenn an einzelnen Rastplätzen im Bundesgebiet solche Detektionsverfahren getestet würden. Auch die Möglichkeiten der Umrüstung auf Kolonnenparken sollten auch auf anderen Rastplätzen im Saarland überprüft werden. Sarah Gillen: „Beide Verfahren stellen sinnvolle Einsatzfelder digitaler Technik dar, um vorhandenen Platz besser zu nutzen und sparsam mit Grund und Boden umzugehen.“

Scheitern der PKW-Maut gut für Saarland

Pkw-Maut: CDU-Landtagsfraktion wertet Urteil positiv

Der EuGH hat entschieden: Die Pkw-Maut verstößt in ihrer geplanten Form gegen EU-Recht. Sarah Gillen, verkehrspolitische Sprecherin der CDU-Landtagsfraktion, ist erleichtert über das Urteil: „Für das Saarland ist die Entscheidung eine gute Nachricht! Unsere Wirtschaft ist auf den grenzüberschreitenden Verkehr ohne Maut angewiesen und kann jetzt erst mal aufatmen, genau wie die Pendler aus Luxemburg oder Frankreich!“

Prinzipiell ist die CDU-Landtagsfraktion nicht gegen die Einführung einer Pkw-Maut. „Grundsätzlich ist es durchaus sinnvoll, auch ausländische Fahrer, die unsere Straßen nutzen, an den Kosten zu beteiligen. Das handhaben unsere europäischen Nachbarn genauso. Die Ausgestaltung ist dabei aber das A und O. Wir haben immer deutlich gemacht, dass es Sonderregelung für Grenzregionen wie das Saarland geben muss und den deutschen Autofahrern keine zusätzlichen Kosten entstehen dürfen. Diese beiden Punkte müssen bei einer möglichen Neu-Auflage der Pkw-Maut zwingend berücksichtigt werden“, erläutert Gillen.

Aktueller Bericht vom 06.02.2019

Interview nach Sitzung des Verkehrsausschusses zum Thema Fortschritt beim Bau der Fechinger Talbrücke.

Im Saarländischen Rundfunk habe ich nach der Sitzung des Verkehrsausschusses über den Stand zur Planung der Fechinger Talbrücke berichtet und deutlich gemacht wie wichtig uns dieses Bauwerk als Teil des wichtigsten Verkehrsweges und als Einfahrt ins Saarland bzw. die Landeshauptstadt ist.

Aktueller Bericht vom 10.11.2018


Interview nach der Wahl zur Landesvorsitzenden der Mittelstandsvereinigung

Vorausschauende Landesplanung und bessere Verfügbarkeit von Gewerbe- und Industrieflächen, Fachkräftemangel entgegenwirken und ein bessers Saarland-Marketing.